Neuigkeiten: Aufstellung einer WC-Anlage am Bahnhof Altona (Stand Dezember 2021)

Das Bezirksamt hat dem Stadtteilrat Altona Altstadt auf Nachfrage mitgeteilt, dass am Altonaer Bahnhof im Bereich an der Max-Brauer-Allee Anfang 2022 eine öffentliche Toilettenanlage durch die Stadtreinigung Hamburg errichtet wird, die auch einen Trinkwasserhahn an der Außenwand haben wird.

Die Bezirksversammlung hat dazu entsprechende Beschlüsse gefasst. Hintergrund ist die zunehmend prekäre Situation im Bahnhofsumfeld, die auch alle benachbarten Wohngebiete beeinträchtigt.

Vor diesem Hintergrund ist es nach Aussage des Bezirksamtes jedoch unwahrscheinlich, dass in direkter Nachbarschaft die Wiederaufstellung eines WCs an der Ecke Goethestr. / Große Bergstr. (Entfernung ca. 300 m), wie dies von Anwohner:innen gefordert wird, erfolgt.

Im Verlauf des kommenden Jahres wird voraussichtlich eine weitere Anlage am Holstenplatz, in Richtung des Eingangs zum Bertha-von-Suttner Park, errichtet werden.

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Es gibt weiterhin Bestrebungen, ein WC-Angebot zu schaffen. Hierzu der neueste Beschluss vom Verkehrsausschuss:

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Die Bezirksversammlung Altona hat entschieden:

„Mitteilungsdrucksache

WC Goetheplatz Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 24.10.2019

Die Bezirksversammlung Altona hat in ihrer Sitzung vom 24.10.2019 anliegende Drucksache 21-0336.1 beschlossen. Die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) hat hierzu mit Schreiben vom 06.12.2019 wie folgt Stellung genommen: Mitte 2017 wurde die damalige nicht barrierefreie Toilettensäule am Goetheplatz abgebaut und bisher nicht wieder ersetzt. Zum einen konnten sich die BUE und das Bezirksamt nicht auf einen geeigneten Standort einigen. Die Standardanlage der Stadtreinigung Hamburg als Nachfolgelösung (1 barrierefreie Kabine, 1 separates Urinal) wurde für den ehemaligen Standort der Säulentoilette vom Bezirksamt als zu dominant für den Goetheplatz nicht akzeptiert. Andere Standorte lagen zu sehr abseits oder die Leitungssituation ließ eine Realisierung nicht zu. Zum anderen rechtfertigten die ausgewerteten Frequenzen 2013 bis zum Abbau Mitte 2017 mit etwa 10 – 11 Nutzerinnen und Nutzern pro Tag keinen zwingenden Ersatz an diesem Standort. Dies gilt umso mehr, als dass die Nutzerzahlen zu einem großen Teil durch den Wochenmarkt bedingt waren. Die gemeinsame Nutzung einer öffentlichen Toilette durch die Allgemeinheit und die Marktbeschicker ist jedoch unter hygienischen Gesichtspunkten abzulehnen (keine separate Kabine, kein Warmwasser). Vor diesem Hintergrund sind die o.g. Nutzerzahlen im Kern noch niedriger anzusetzen. Zudem gibt es viele alternative Angebote in der Umgebung (IKEA, Restaurants, Cafés u.a.). Aus Sicht der BUE sollte von der Planung einer WC-Anlage am Goetheplatz zu Gunsten dringenderer Bedarfe Abstand genommen werden.“