ALtona-Altstadt - EIn Viertel mit vielen gesichtern
Altona-Altstadt hat nicht nur Geschichte, sondern auch jede Menge
Menschen, die interessante Geschichten erzählen können: über das
Viertel, über seinen Wandel im Laufe der Jahrzehnte und über sich.
Einige davon findet ihr in unserem Infoblatt “Mitten in Altona”. Noch viel
mehr begegnen uns bei den Öffentlichen Sitzungen des Rates.
Hier nun eine sehr kurze Darstellung davon, was Altona-Altstadt alles ist
und in Zukunft sein kann.
EIn "mitten drin "-Viertel
Unser lebendiger Stadtteil bildet den Durchgang zwischen dem St.Pauli-
Kiez und dem etwas schickeren Ottensen, zwischen dem Hafen und der
quirligen, linksalternativen Sternschanze.
Altona wurde 1535 gegründet und war über drei Jahrhunderte lang dänisch – zeitweilig sogar die zweitgrößte Stadt im ganzen dänischen Reich. In manchen Ecken fühlt man sich hier immer noch in alte Zeiten versetzt, denn die Altstadt bietet viele kleine Kopfsteinstraßen mit hübschen Häuserfassaden.
Das Hauptgeschäftszentrum ist die von hohen Bürogebäuden umsäumte
Große Bergstraße, in der regelmäßig ein beliebter Wochenmarkt
stattfindet. Hier steht auch die einzigartige – und nicht unumstrittene -Fußgänger Filiale von Ikea.
Der Bahnhof Altona ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Einmal im Jahr findet das mehrtägiges Kulturfestival ALTONALE statt. Umrahmt von Musikbühnen, Flohmärkten und Foodtruck-Schlemmereien ziehen die Veranstaltungen zehntausende von Neugierigen an. Höhepunkt ist das Festival der Straßenkünste STAMP mit einer fantasievollen Parade.
mitten in altona
Hier findet ihr die aktuelle Ausgabe unser kleinen Zeitung Mitten in Altona
EIn "alles in einem "-Viertel
Schulen, Kitas, Ärzte, shoppen, sporteln, einfach draußen spielen. In Altona-Altstadt geht das, denn das Viertel ist wie eine Kleinstadt für sich. Durch gute Verkehrsanbindungen und kurze Wege hat man eigentlich alles vor der Haustür.
Kleine inhabergeführte Geschäfte und Spätis sind im Stadtteil verteilt und fördern die Gesprächskultur. Hier redet man gern miteinander. Obwohl der Stadtteil extrem dicht besiedelt ist und viele soziale Schichten und Nationen aufeinandertreffen, ist die Atmosphäre entspannt und freundlich. Die Nähe zum Hafen bringt Weltläufigkeit mit
sich.
mitten in altona - Archiv
2025 – Ausgabe 2
2025 – Ausgabe 1
2025 – Sonderausgabe
2024 – Sonderausgabe
2024 – Ausgabe 3
2024 – Ausgabe 1
2023 – Ausgabe 3
2023 – Ausgabe 2
2023 – Ausgabe 1
Altona-Altstadt ist ein engagiertes Viertel voller Ideen und Projekte. Ganz neu wurde das Trinitatis Quartier gebaut, eine experimentelle Mischung aus kirchlichen Sozialwohnungen, Kita, Housing First, Pilgerherberge und Café. Kurz vor der Eröffnung steht das Co-Working-Gebäude NEUES AMT ALTONA; mit einem Atelierhaus und dem Haus des Engagements. Es stellt kostenlosen Arbeitsraum für engagierte Menschen und Initiativen zur Verfügung. Der Stadtteilrat wird dort bald einziehen und endlich einen Büroplatz zur Verfügung haben!
Ein weiteres ehrgeiziges Projekt ist der KulturEnergieBunker KEBAP; Der drittgrößte Hochbunker der Stadt soll zu einem ökologischen Vorzeigeprojekt werden: gleichzeitig Wärmekraftwerk für die Nachbarschaft und Ort für Gemeinschaftsgärtnern, Kochwerkstatt und Veranstaltungen. Schon alt eingesessen ist die KIRCHE DER STILLE neben dem Hospiz Helenenstift. Dort wurde eine Gemeindekirche zu einem interreligiösen Meditationsraum umgebaut und Mystik in jeder Form praktiziert; christliches Körpergebet, Sufi-Meditation, Zen-Buddhismus und vieles mehr.
EIn "schön grün!"Viertel
Der Altonaer Balkon, etwa 27m über der Elbe gelegen, bietet einen fantastischen Blick über den Hamburger Hafen, den legendären Fischmarkt sowie das bunte Treiben entlang des Ufers. Er ist ein bekannter Fotospot für Touris und ein beliebter Treffpunkt zum Picknicken und Schiffe-Gucken.
Aber auch sonst hat Altona-Altstadt viele schöne grüne Ecken zu bieten. Das Viertel ist von kleinen Parks und Innenhöfen durchzogen. Mitten im Lose-Park (?) liegt beispielsweise das Haus Drei, ein stadtweit bekanntes Kulturzentrum mit einem Café, offenen Werkstätten und eine Vielzahl an Workshops und Veranstaltungen.
Eine Grünfläche ganz anderer Art ist der Park Fiktion, ein aus der Häuserbesetzerszene beim Fischmarkt entstandener Kieztreffpunkt. Sein Wahrzeichen sind die Kunstpalmen auf einem begrünten Flachdach.
Viele Öko-Initiativen wollen das Quartier noch nachhaltiger und lebenswerter machen. Auch Hamburgs Stadtverwaltung beteiligt sich am ökologischen Umbau: Der Umbau der Louise-Schroeder-Straße hat den Deutschen Fahrradpreis 2025 gewonnen, und der Grünzug Neu-Altona verläuft inzwischen durch fünf Parks und verbindet die verschiedenen Quartiere miteinander.