Mit Unterstützung des Verfügungsfonds des Stadtteilrats Altona-Altstadt ist im November ein gemeinschaftliches Graffiti-Projekt an der Max-Brauer-Allee 121 realisiert worden. Beteiligt waren das Esche Jugendkunsthaus, der SC Teutonia 10, der Streetart-Künstler TASEK sowie Jugendliche aus dem Stadtteil.
Das Projekt war als mehrstufiger Prozess angelegt. Den Auftakt bildete ein Workshop zur Ideen- und Konzeptentwicklung. Jugendliche aus dem Esche Jugendkunsthaus erarbeiteten gemeinsam mit dem Künstler eigene Motive und ein Gestaltungskonzept für das Vereinsheim und einen Gerätecontainer des SC Teutonia 10. Dabei standen kreative Mitbestimmung und gemeinsames Planen im Mittelpunkt.
In einem zweiten Schritt wurden die Flächen vorbereitet. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem Verein, Jugendliche und weitere Unterstützende aus dem Umfeld beteiligten sich an den Vorarbeiten, darunter das Grundieren und Weißstreichen der Wände. Diese Phase diente zugleich dem Austausch zwischen den beteiligten Gruppen.
Den Abschluss bildete ein Graffiti-Wochenende, an dem die Jugendlichen unter professioneller Anleitung die vorgesehenen Flächen gestalteten. Sie waren während des gesamten Projekts aktiv eingebunden und konnten ihre Entwürfe im öffentlichen Raum umsetzen.
Nach Angaben der Beteiligten hat das Projekt nicht nur das Erscheinungsbild des Standorts sichtbar verändert, sondern auch den Austausch im Stadtteil gefördert. Jugendliche sammelten Erfahrungen in Selbstwirksamkeit und Verantwortung, während Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder zur Gestaltung ihres unmittelbaren Umfelds beitrugen. Zudem wurden bestehende Kooperationen zwischen dem Sportverein, dem Jugendkunsthaus und weiteren Engagierten gestärkt.
Der neu gestaltete Bereich an der Max-Brauer-Allee präsentiert sich nun als farbiger, identitätsstiftender Ort und zeigt beispielhaft, wie Fördermittel aus dem Verfügungsfonds für niedrigschwellige, gemeinschaftsorientierte Projekte im Stadtteil eingesetzt werden können.
